Allgemeines
Hier bilden Sie das Vertragsverhältnis
zwischen der WEG Gemeinschaft und dem Verwalter ab. Die Ansicht der
Bildschirmmasken kann je nach eingesetztem Betriebssystem und Farb-
bzw. Designeinstellungen von der Ansicht in dieser Dokumentation
abweichen. Dies betrifft jedoch nur die Optik und nicht die
beschriebenen Funktionalitäten.
WEG-Verwaltungsvertrag
·
Vertragsnummer
Die Vertragsnummer ist frei wählbar.
Sie sollten jedoch eine durchgängige Logik berücksichtigen, damit
jeder Mitarbeiter nach demselben System arbeitet. Diese Logik
könnte z.B. wie folgt aussehen: Liegenschaftsnummer 3-stellig plus
fortlaufende Nummer (123.001). Oder Mandantennummer plus
Liegenschaftsnummer plus fortlaufende Nummer (002.123.001). Sie
können auch in den Basisdaten eine Nummernsystematik festlegen, die
dann zwangsweise einzuhalten ist. Sollte dort eine Logik festgelegt
sein, lassen sich nur in dieser Art und Weise Mietvertragsnummern
eingeben. Bitte besprechen Sie diese Systematik mit Ihrem Projekt-
und/oder Schulungsleiter, da die hier verwendete Logik
grundsätzlicher Art ist und die Logik der Liegenschaftsnummer und
gegebenenfalls anderer Nummerierungen hier mit hereinspielt.
Beachten Sie, dass die Eingabe maximal 13 Stellen lang sein darf.
Grundsätzlich hat sich herausgestellt, dass Liegenschaft,
Kostenstelle, Buchungskreis und WEG Verwaltervertrag die gleiche
Nummer erhalten. Dadurch ist ein Auffinden der zusammenhängenden
Informationen einfacher.
·
Vertragsart
Hier wählen Sie bitte über den Suche
Ball die entsprechende, bereits hinterlegte Vertragsart aus. Eine
Neueingabe bzw. –anlage ist hier nicht
möglich. Die Vertragsarten werden in den Stammdaten
definiert.
·
Bezeichnung
Wählen Sie eine möglichst eindeutige
Bezeichnung für Ihren Verwaltervertrag, dies könnte z.B. der Name
der WEG oder die Strasse sein. Bitte
besprechen Sie diese Systematik auch mit Ihrem Projekt- und/oder
Schulungsleiter, damit eine Durchgängigkeit gewährleistet
ist.
·
Daten vollständig
erfasst
Haken Sie die Check Box ab, wenn Sie
alle Daten erfasst haben. Ohne diesen Haken wird der Vertrag
behandelt, als wenn er nicht angelegt wäre. Das bedeutet, dass bei
dem Vertrag auch keine Sollstellung gefahren würde. Während der
Sollstellung kommt bei nicht gesetztem Haken ein Hinweis, dass der
Vertrag nicht freigegeben ist.
·
Liegenschaft
Über den Suche Ball
wählen Sie die bereits angelegte Liegenschaft aus.
·
Kostenstelle
Wählen Sie über den
Suche Ball die zugehörende, bereits in den Fibu Stammdaten angelegte Kostenstelle aus.
·
Button
Ändern
Sollten Sie eine
Änderung der Kostenstelle vornehmen wollen, so betätigen Sie den
Button.
·
Miteigentumsanteile
Bei der Anlage der
Eigentümerverträge werden innerhalb der Flächenumlagen die
Miteigentumsanteile eingegeben. Die Summe aller angelegten
Miteigentumsanteile aller Eigentümerverträge je Objekt wird hier
angezeigt. Eine Veränderung der Daten ist hier nicht möglich.
Reiter
Vertragsbeginn
·
Vertragsabschluss
Tragen Sie das Datum
des Vertragsabschlusse hier ein.
·
Vertragsübergabe
Tragen Sie hier das
Datum des Vertragsabschlusse ein.
·
Vertragsbeginn
Ab wann gilt der
Vertrag.
·
Vertragsende
Hier lässt sich
keinerlei Eingabe tätigen. Möchten Sie einen Vertrag beenden, so
wählen Sie den Button Vertragsende. Das dort eingegebene Datum wird
in das Feld übernommen.
·
Button
Beendigung
·
Kündigung
am
Datum an dem die
Kündigung per Beschluss beschlossen wurde.
·
Kündigung
zum
Datum ab welchem die
Kündigung wirksam werden soll.
·
Bestätigt
am
Bestätigungsdatum
der Kündigung.
·
Vertragsende
Datum des
definitiven Endes des Vertrages.
·
Button
ToDo
Hier haben Sie
keine Möglichkeit der freien Eingaben. Betätigen Sie den Button
Vorgang kopieren und wählen Sie aus den hinterlegten Stammdaten den
entsprechenden Vorgang aus. Sollten zu einer Kündigung mehrere
Aktivitäten geplant sein, wählen Sie diese hintereinander aus. Ist
im Tagesgeschäft ein Termin bzw. Aktivität erledigt worden, so
finden Sie unter Termine in der Programmleiste den Menüeintrag
erledigen. Dazu muss der entsprechende Vorgang markiert sein.
Wenn Sie unter dem
Programmpunkt Termine den Menüpunkt bearbeiten aufrufen erhalten
Sie folgende Eingabemaske:
Hier lassen sich
weitere Eingaben zu der Aktivität anlegen. Wichtig könnte eine
Erfassung von Kosten sein, wenn diese abrechenbar sind. Machen Sie
hier, wenn benötigt, Ihre Eingaben und bestätigen Sie diese mit
OK.
Unterreiter Verwalter
Hier tragen Sie die komplette Adresse des
Verwalters ein. Normalerweise ist dies Ihre eigene Adresse, wenn
Sie als Fremdverwalter WEG´s verwalten.
Die abhakbaren Kästchen definieren wie Ihre angelegte Adresse
dargestellt wird.
Bei Eingabe der Postleitzahl wird Ihnen der
Ort automatisch vorgeschlagen.
Unterreiter Datenträgeraustausch
·
Kundennummer
Die Kundennummer
wird Ihnen vom Heizkostenabrechner
mitgeteilt.
·
Ordnungsbegriff
Der Ordnungsbegriff
wird Ihnen vom Heizkostenabrechner
mitgeteilt.
·
Nutzer Nr.
Die Nutzernummer
erhalten Sie vom Heizkostenabrechner
mitgeteilt.
·
Abrechnungsart
Über das Pull Down
Menü lässt sich eine für diese Liegenschaft bzw. Verwaltungsvertrag
definierte Abrechnungsart aufrufen (Beispiel: Nur Kaltwasser oder
Heizung/Kaltwasser)
·
Umfang der
Abrechnung
Je nach Vertrag mit
dem Heizkostenabrechner (Techem usw.)
wählen Sie mit Hilfe des Pull Down Menüs den Umfang aus. Zur
Verfügung stehen Ihnen die Varianten keine, Abrechnung komplett
oder nur Berechnung der Kosten.
·
Abr. Unternehmen
Wählen Sie aus der
Liste per Pull Down Menü Ihren Dienstleister aus.
Reiter
Vertragskündigung
Legen Sie hier die Bedingungen für eine
Kündigung fest. Diese Eingaben haben nur informatorischen Wert. Die
Eingaben finden sich in Ihrem Verwaltervertrag. Diese sind nicht
unbedingt von Nöten, können bzw. müssen vertraglich auch nicht
festgelegt worden sein.
·
Kündigungsfrist
Monate
Tragen Sie das Datum
der Kündigungsfrist ein (z.B. 6 Monate).
·
Kündigung
vom
Wann wurde die
Kündigung ausgesprochen.
·
Kündigung
zum
Zu welchem Termin
wurde die Kündigung ausgesprochen.
·
Kündigung
bestätigt
Wann haben Sie als
Verwaltung die Kündigung bestätigt
·
Rücknahme
am
Sollte eine
Kündigung durch die WEG Gemeinschaft zurückgenommen werden, geben
Sie dieses Datum hier ein.
·
Kündigungsgrund
Der vom der WEG
Gemeinschaft genannte Grund der Kündigung.
·
Termin
Sonderkündigung
Termin an welchem
vom der WEG Gemeinschaft oder von Ihnen als Verwalter die
Sonderkündigung ausgesprochen wurde.
·
Sonderkündigung
zum
Termin zu welchem
die Sonderkündigung wirksam wird.
·
Sonderkündigungsgrund
Der vom der WEG
Gemeinschaft oder Ihnen als Verwalter genannte Grund der
Sonderkündigung.
Reiter
Vereinbarungen
Falls Sie weitere Vertragsvereinbarungen
getroffen haben, können Sie diese hier hinterlegen. Das Feld ist
ein Editor für alle Arten von Eingaben. Wie obige Maske zeigt,
können hier vertragliche Besonderheiten oder Zusätze festgehalten
werden. Dieses Feld dient zur Ihrer Information.
Reiter
Zahlungsverkehr/Buchungskreis
·
Buchungskreise
Über den Suche Ball
kann ein Buchungskreis ausgewählt werden. Dieser ist als
Auswahlmöglichkeit nur vorhanden, wenn er zuvor in den Fibu Stammdaten entsprechend hinterlegt wurde.
·
Einzugsermächtigung Hausbank
Mit Hilfe des Suche
Balls können Sie die Bank auswählen, auf die Geld eingeht. Diese
muss in den Firmenstammdaten hinterlegt sein, damit sie hier
ausgewählt werden kann.
·
Überweisungen
Hausbank
Wählen Sie mit dem
Suche Ball die Bankverbindung aus, von der Überweisungen abgehen.
Im Normalfall sind die beiden Konten gleich. Diese muss in den
Firmenstammdaten hinterlegt sein, damit sie hier ausgewählt werden
kann.
Reiter
Hausgeld
Im Reiter Nebenkosten definieren Sie für
Ihre Nebenkostenabrechnung Texte und Formulare.
Unterreiter WEG Abrechnung
·
Hausgeldformular
Hier wird das
Formular hinterlegt, welches die Hausgeldabrechnung definiert.
Dieses Formular steuert NICHT den Druck der
Nebenkostenabrechnung.
·
Abrechnungszeitraum von/bis
Geben Sie hier den
Abrechnungszeitraum ein, normalerweise das Kalenderjahr. Ohne ein
hier hinterlegtes Datum bzw. Zeitraum kann eine Hausgeldabrechnung
nicht gemacht werden.
Unterreiter Abrechnungstext
Das Feld ist ein Editor, in welchem Sie
beliebige Texte definieren können, die mit der Abrechnung oder dem
Wirtschaftsplan gedruckt werden können.
Dazu benötigen Sie folgende
Platzhalter:
[KOPF_WEG] steuert den Text vor den
Abrechnungswerten
[FUSS_WEG] steuert den Text nach
den Abrechnungswerten
[KOPF_WP] steuert den
Text vor den Wirtschaftsplanwerten
[FUSS_WP] steuert den
Text nach den Wirtschaftsplanwerten
Alles was unter einem Platzhalter steht, wird
angedruckt, also auch Leerzeilen. Beachten Sie bitte, dass die
Platzhalter in eckige Klammern gesetzt werden, wie oben
abgebildet.
Unterreiter HG Rechnungstext
Dieser Editor wird nur benötigt wenn Sie
Teileigentum verwalten und die Hausgelder steuerbehaftet sind und
der Teileigentümer für den Nachweis der Zahlungen gegenüber dem
Finanzamt eine monatliche Rechnung benötigt.
Das Feld ist ein Editor, in welchem Sie
beliebige Texte definieren können. Der hier definierte Text wird
beim Druck der Dauermietrechnung ausgegeben. Als Platzhalter sind
hier die Felder [KOPF_GUTHABEN], [FUSS_GUTHABEN],
[KOPF_NACHZAHLUNG] und [FUSS_NACHZAHLUNG] immer in eckiger Klammer
einsetzbar.
Unterreiter Sollstellungstext
Das Feld ist ein Editor, in welchem Sie
beliebige Texte definieren können. Bedingung ist, dass im
Mietvertrag der Haken bei „Rechnung bei Sollstellung“ gesetzt ist.
Nur dann wird der hier eingegebene Text auch gedruckt. Benötigt
wird dieser Text nur unter bestimmten Voraussetzungen beim
Teileigentum.
Kontostruktur
Hier können Sie die Konten in eine BWA
aufbauen, mit eigenen Überschriften und eigenen Summen.
Dazu müssen Sie allen Konten jeweils eine Nr.
aus dieser Kontenstruktur zuordnen. Dies geschieht in den
Verwaltervertragskonten im Feld „Strukturnr“.
Dabei bedeuten:
Nr.
laufende Nummer
Stufe
Verschachtelungstiefe von Summen etc.
Ausweis
KT = Konto
TE = Text / Überschrift
RS = Rechenzeile
SU = Summe / Zwischensumme
Bezeichnung Text und/Oder Überschriften, die ausgewiesen werden.
Konten
Im WEG - Verwaltungsvertrag müssen die Konten
hinterlegt werden, die Kosten für die WEG Abrechnung beinhalten.
Die hier hinterlegten Konten stellen die Verbindung zwischen den
Konten der Fibu und denen des
Objektmanagements dar. Beachten Sie, dass je nach
Parametereinstellung die oben abgebildete Maske leicht
unterschiedlich aussehen kann.
·
Konto Nr.
Suchen Sie sich das
Konto über den Suche Ball heraus. Es werden nur Konten angezeigt,
die Sie vorher in den Objektmanagement Stammdaten Standardkonten
hinterlegt haben. Nach Auswahl eines Kontos werden die
dazugehörigen, ebenfalls in den Stammdaten Standardkonten
hinterlegten Informationen angezeigt
·
Interne
Bezeichnung
Diese Bezeichnung
dient nur zu Ihrer Vereinfachung, sie wird nicht angedruckt oder
sonst verwendet.
·
Bezeichnung für
den Auftraggeber
Die hier angelegte
Bezeichnung erscheint auch beim Druck der Abrechnung auf Papier.
D.h., dass sie auch die Bezeichnung ist, die der Eigentümer
innerhalb der Abrechnung oder dem Wirtschaftsplan liest.
·
Fibu Konto
Wählen Sie hier das
dazugehörende Konto, das in der Fibu in
den Sachkonten hinterlegt worden ist über den Suche Ball aus.
·
Umlagefähig
Wenn Sie ein Konto
als umlagefähig definieren, erscheint diese im Druck der „WEG
Abrechnung umlagefähige Kosten“ als umlagefähiges Konto mit der
Summenbildung aller so definierten Konten. Dies wird für
Kapitalanleger benötigt, die die Kosten nach umlagefähig und nicht
umlagefähig getrennt haben wollen, um eine eigene Abrechnung für
ihre Mieter erstellen zu können. In der normalen WEG Abrechnung hat
die Definition keine Auswirkung.
·
Kontoart
Je nach Definition
wird das definierte Konto dargestellt.
Kostenkonto
definieren Sie so die „normalen“ Kostenkonten die abgerechnet
werden sollen (Hausmeister, Wasser, Strom usw.)
Geldkonto
das Girokonto und z.B. Sparbuch sind als Geldkonten zu definieren,
also nur vorhanden Bankkonten, dazu gehören auch Depot- oder
Wertpapierkonten.
Einnahmekonto
sind z.B. Stellplatzerträge von Nichteigentümern oder die
vermietete Dachfläche für Antennen.
Hausgeldkonto
das Ertragskonto für die Hausgelder
Rücklagengeldkonto
dies sind die Instandhaltungsrücklagenkonten, diese werden separat
in der Abrechnung dargestellt.
Postenkonto
die so definierten Konten erscheinen nicht in der Abrechnung (z.B.
durchlaufende Posten)
Sonstiges
Bilanzkonto alle vorher nicht
definierten Konten
·
Jahresabrechnung
Umlagen Nr.
Über den Suche Ball
können Sie eine im WEG Verwaltervertrag – Umlagen hinterlegte
Umlage auswählen. Sollte Ihnen hier eine Umlage fehlen, so legen
Sie diese zunächst in den Stammdaten Umlagen an und anschließend im
WEG Verwaltervertrag – Umlagen.
Über den Button Details an/aus können Sie
die Kopierfunktion nutzen, sinnvoll, wenn Sie einen Grossteil der Konten verwenden wollen.
Betätigen Sie nun den Button Standardkonten
kopieren und alle angelegten Konten werden in den
Mietverwaltungsvertrag angelegt. Ein unbenötigtes Konto können Sie mit F9 löschen. Mit
dem erneuten Betätigen des Button Details an/aus kehren Sie
zurück.
Nehmen Sie, wenn nötig, noch Veränderungen vor
(z.B. Abrechnungszeitraum anlegen).
Damit ist die Kontenzuordnung
abgeschlossen.
Umlagen
Die in den Stammdaten Umlagen angelegten
Umlagen müssen hier aktiviert werden, damit Sie in der Liegenschaft
Gültigkeit erlangen und für die Abrechnung zur Verfügung stehen.
Dazu markieren Sie eine Umlage auf der rechten Seite, unter
verfügbare Umlagen. Hier sind alle in den Stammdaten – Umlagen
definierten Umlagen zu sehen. Nach einem Doppelklick auf die
markierte Umlage wird diese auf die linke Seite übernommen, unter
aktivierte Umlagen. Dieser Weg funktioniert auch in umgekehrter
Weise, somit können Sie eine einmal definierte aktive Umlage wieder
umwandeln in verfügbare, passive Umlage.
Mit dieser Arbeitsweise ist es möglich, für
jede Liegenschaft ein anderes Umlageverfahren festzulegen.
Kostenstellen
·
KstSt
Wählen Sie über den
Suche Ball aus den definierten Kostenstellen die entsprechend
benötigte aus. Innerhalb einer WEG tritt der Fall der Definition
von Neben- und/oder Unterkostenstellen normalerweise nicht auf. Im
Falle von komplexen Mehrhausanlagen sprechen Sie bitte mit Ihrem
Projekt und/oder Schulungsleiter damit die für Sie bestmögliche
Variante gefunden wird.
·
Art
Über das Pull Down
Menü können Sie die Art (Unterkostenstelle oder Nebenkostestelle) auswählen. Eine Unterkostenstelle
benötigen Sie, wenn eine Liegenschaft aus mehreren Gebäudeteilen
besteht, die auch unterschiedlich bzw. selbständig abgerechnet
werden müssen. Eine Nebenkostenstelle benötigen Sie nur, wenn eine
Abrechnung von Unterkostenstellen Kosten beinhaltet, die zwei oder
mehr Gebäudeteile (Unterkostenstellen) zugeordnet werden
müssen.
Kostenstellenstruktur
Hier lassen sich Flächen zu Unter- bzw.
Nebenkostenstellen zu ordnen. Beachten Sie dass ALLE Flächen
verteilt werden müssen, wenn Sie Unterkostenstellen zuordnen. Bei
der Zuordnung von Nebenkostenstellen ist dies nicht nötig.
Sollstellungspositionen
Wenn ein neuer WEG Verwaltungsvertrag
angelegt wird, können Sie die Sollstellungspositionen über den
Button „aus Standard übernehmen“ benutzen, um die in den Stammdaten
Standardsollstellungspositionen hinterlegten Daten hier
einzuspielen. Sie sparen sich somit ein manuelles Zuordnen der
Positionen.
Natürlich ist auch eine manuelle Erfassung
von Sollstellungspositionen möglich. Sollten Sie Sonderfälle haben,
macht dies durchaus Sinn.
·
Nr.
Vergeben Sie eine
lfd. Nummer. Mit F4 wird die nächste freie Nummer automatisch durch
das Programm angelegt.
·
Bezeichnung
Vergeben Sie einen
eindeutigen Begriff für die Sollstellungsposition.
·
Art
Über ein Pull Down
Menü können Sie die Einträge Hausgeld, MwSt. oder Nebenkosten
auswählen. Dabei sind Pachten, Stellflächen usw. als Grundmiete zu
definieren (Beispiel: vermietete Stellplätze). Hausgeld muss als
Nebenkosten definiert werden, da darüber eine Abrechnung erstellt
wird.
·
pausch.
Setzen Sie die Check
Box durch das Setzten des Hakens auf ja, so wird diese
Sollstellungsposition nicht für eine Betriebskostenabrechnung
herangezogen. Dies macht natürlich nur Sinn bei einer
Sollstellungsposition der Art Nebenkosten. Bei Verträgen die sowohl
pauschalisierte als auch Vorauszahlungspositionen beinhaltet,
übersteuern die Konten der Pauschalen die Konten der
Vorauszahlungen, falls diese in beiden Positionen angelegt
sind.
·
Sollkto
Über den Suche Ball
wählen Sie das Sollstellungskonto, das in der Fibu angelegt wurde aus.
·
Leerstand
Über den Suche Ball
wählen Sie das Leerstandskonto, das in der Fibu angelegt wurde aus.
·
Steuer
Wählen Sie über den
Suche Ball den in der Fibu hinterlegten
Steuerschlüssel aus. Selbstverständlich benötigen Sie nur bei
mehrwertsteuerpflichtigen Sollstellungspositionen einen
Steuerschlüssel.
·
SollNr
Dieses Feld
korrespondiert mit den Sollstellungs- Kennzeichen, die in den
Stammdaten festgelegt wurden. Über den Suche Ball wählen Sie das
benötigte Kennzeichen aus.
·
Solltext
Der
Sollstellungstext wird automatisch je nach Definition des Feldes
SollNr. eingetragen und ist nicht
editierbar.
·
Kop?
Verwenden Sie die
Kopierfunktion (ja/nein) wenn Mietverträge mehrere Flächen
beinhalten und Sie nicht alle Flächen einzeln mit den Positionen
füllen wollen. Mit Setzen des Hakens wird ab der zweiten Fläche
eines Mietvertrages die Sollstellungsposition in die Fläche ohne
den Wert eingetragen.
Es muss, damit Sie später eine
Hausgeldabrechnung fahren können, mindestens eine
Sollstellungsposition geben, die das Hausgeld für den Eigentümer
repräsentiert. Bei dieser Position müssen die Konten angelegt
werden, die für die Umlagen berücksichtigt werden sollen. Wenn Sie
diese Zuordnung in den Stammdaten Sollstellungspositionen einmal
eingepflegt haben, brauchen Sie diese hier nicht mehr zuordnen,
sondern über die Funktion „aus Standard kopieren“ einlesen lassen.
Ansonsten gehen Sie über den Suche Ball und legen die
entsprechenden Konten an.
Über das Feld Alle Position de-/markieren
lassen sich alle Positionen auswählen bzw. demarkieren. Zur
Markierung einzelner Positionen halten Sie Strg – Taste gedrückt
und markieren die gewünschten Positionen mit der Maus. Bestätigen
Sie Ihre Eingaben mit dem OK-Button.
Über den Button Basisdaten
Standardsollstellungspositionen lassen sich weitere
Sollstellungspositionen von hier aus anlegen. Diese können im
Anschluss sofort in den Mietverwaltungsvertrag mit dem Button „aus
Standard kopieren“ übernommen werden.
Menüleiste Adressen Beirat
Geben Sie hier die Adressen und die
Position des Beirates ein. In obigem Beispiel wurde der
Beiratsvorsitzende eingegeben.
Menüleiste Vertragsarten Wirtschaftsplan
Zur Erstellung eines Wirtschaftsplans für eine
Liegenschaft benötigen Sie diesen Programmpunkt. Sie erhalten nach
dem Aufruf folgende Bildschirmansicht.
·
Variantennummer
Vergeben Sie eine
Nummer für jeden Wirtschaftsplan den Sie erstellen wollen. Die
Nummer ist frei wählbar und dient lediglich der Indentifizierung innerhalb des Programms.
·
Beschreibung
Wählen Sie eine
möglichst eindeutige Beschreibung Ihres Wirtschaftsplans (z.B.
Wirtschaftsplan + Jahr der Gültigkeit).
·
Zeitraum
von/bis
Hier tragen Sie den
Zeitraum ein, für den der Wirtschaftsplan gelten soll. Dies muss
nicht zwingend ein ganzes Jahr sein, auch verkürzte oder
verlängerte Wirtschaftsjahre können hier eingegeben werden.
·
Rundungsart
Wählen Sie eine der
drei Möglichkeiten aus. Die ausgewählte Rundungsart bezieht sich
nur auf die Berechnung der Summe des Einzelwirtschaftsplans je
Eigentümer.
·
Rundung
Tragen Sie hier ein,
worauf gerundet werden soll. Möchten Sie auf ganze Euro runden, so
tragen Sie eine 1, wenn Sie auf 10 Cent runden wollen geben Sie 0,1
ein. Damit erhält der Eigentümer ein Ergebnis auf 10 ct oder eben
einen Euro.
·
Werte
Vorjahr
Sollte aus dem
Vorjahr eine Abrechnung existieren werden die dafür verwendeten
Beträge in dieser Spalte eingetragen. Die Beträge sind nicht
veränderbar.
·
Planwert
Die Werte aus der
Spalte Werte Vorjahr werden hier ebenfalls vorgetragen, lassen sich
aber überschreiben. Markieren Sie den vorgetragenen Wert und
überschreiben Sie diesen nach Wunsch.
·
Anzahl
Monate
Die hier angegebene
Zahl der Monate bezieht sich auf den Planwert. Im Normalfall tragen
Sie hier 12 Monate ein, also einen Wirtschaftsplan für das ganze
Jahr. Sollte aber eine Position aus irgendwelchen Gründen (z.B. nur
ein Abschlagswert) für einen Monat oder für 6 Monate gelten, so
tragen Sie hier eine 1 bzw. eine 6 ein. Der hier eingegebene Wert
wird dann auf den eingegebenen Zeitraum multipliziert; geben Sie
z.B. 500 Euro als Planwert ein und 5 Monate, dann errechnet das
Programm bei einem Zeitraum von einem Jahr 1200 Euro, die dann im
Wirtschaftsplan auf die Eigentümer verteilt werden.
·
Prozentwert
Tragen Sie hier eine
Erhöhung nach Prozent ein. Dabei bezieht sich der eingetragene
Prozentsatz auf den Vorjahreswert. Bsp.: Sie wissen, dass die
Wasserkosten um 5% steigen werden, dann tragen Sie hier eine 5
ein.
·
Betrag
Ansatz
Aus den vorher
getätigten Eingaben ergibt sich der Ansatz je Konto. Dieser steht
hier in der Spalte. Dies ist der Betrag der auf die einzelnen
Eigentümer verteilt wird.
·
Glätten
Die Funktion Glätten
bereinigt die Vorjahreswerte kaufmännisch auf den nächsten vollen
Euro.
Die Berechnung, d.h. den eigentlichen
Berechnungsvorgang für den Einzel- und den Gesamtwirtschaftsplan
finden Sie unter Objektmanagement – Nebenkosten – Wirtschaftsplan –
Wirtschaftsplanberechnung.
Menüleiste Vertragsarten Sonderumlage
·
Definitions-Nummer
Vergeben Sie je
Sonderumlage eine eindeutige Nummer. Mit F4 erhalten Sie
automatisch die nächste freie Nummer. Für jede Sonderumlage ist
eine neue Nummer zu vergeben.
·
Beschreibung
Vergeben Sie eine
möglichst eindeutige Bezeichnung für die Sonderumlage.
·
Anteils-Nummer
Mit Hilfe der Suche
Funktion wählen Sie eine bereits angelegte Anteilsdefinition aus.
Dies könnte z.B. Miteigentumsanteile sein. Nach diesem Anteil wird
später die Einzelposition des Eigentümers errechnet. Eine Neuanlage
von Anteilen ist hier nicht möglich. Die Anteile werden aus dem
Eigentümervertrag herangezogen, nicht aus der Liegenschaft. Das
heisst, die Anteile müssen im
Eigentümervertrag angelegt worden sein.
·
Rundungsart
Aufrunden, abrunden
oder kaufmännisch runden steht hier per Pull Down Menü zu Ihrer
Auswahl. Die Rundung bezieht sich auf die Gesamtsumme der
Einzelposition eines Eigentümers.
·
Rundung
Auf welchen Betrag
möchten Sie runden? Tragen Sie diesen hier ein. Eine 0,1 bedeutet
z.B. dass Sie auf volle 10 Cent runden möchten, eine 10, dass Sie
auf volle 10 Euro runden.
·
Konto
Mit Hilfe der Suche
Funktion wählen Sie die Konten aus, die für die Berechnung bzw.
Anlage der Sonderumlage benötigt werden. Eine Neuanlage von Konten
ist hier nicht möglich. Die hier sichtbaren Konten sind im WEG
Verwaltervertrag hinterlegt.
·
interne
Bezeichnung
Die interne
Bezeichnung wird automatisch je nach ausgewähltem Konto
eingetragen, ein editieren ist nicht möglich.
·
Planwert
Tragen Sie hier die
Summe der einzelnen Kontenposition ein. Dies könnten z.B. die
Summen der Kostenvoranschläge sein.
·
Planwert
aktualisieren
Nach Tätigung der
Eingaben können Sie sich die Gesamtsumme der bisher gemachten
Eingaben durch Betätigen des Buttons anzeigen lassen.
Die Verarbeitung der Sonderumlage starten Sie
unter Objektmanagement – Verarbeitung – Sonderumlage.